Berner Tierschutz

Seit seiner Gründung im Jahre 1844 setzt sich der Berner Tierschutz immer wieder erfolgreich für den Schutz der Tiere in menschlicher Obhut ein. Auf vielen Wegen wird daran gearbeitet, dass unseren Haustieren, aber auch den Nutz-, Zoo- und Labortieren ein möglichst tiergerechtes Leben geboten wird, und ihrer Würde als Geschöpf und Lebewesen Rechnung getragen wird.

So werden z.B. jedes Jahr weit über hundert Tierschutzklagen entgegengenommen, bearbeitet und (manchmal leider auch nach langwierigem Verfahren) zum Wohle der betroffenen Tiere gelöst. Auch um die Wildtiere vor unserer Haustüre, wie zum Beispiel die Igel, die Tauben oder die Frösche kümmert sich der wohl älteste Tierschutzverein der Schweiz.

Die ausschliesslich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden finanzierte Vereinigung betreibt als Hauptaktivität das Tierheim in Oberbottigen, welches ausschliesslich herrenlose Tiere aufnimmt. Dort werden all die abgegebenen, verlorengegangenen, ausgesetzten und unerwünschten Tiere aufgenommen, medizinisch versorgt und von Fachleuten gepflegt, um sie dann wieder an neue und gute Plätze zu vermitteln.
Bei den Hunden wird insbesondere grossen Wert darauf gelegt, dass diese vor ihrer Platzierung so weit als möglich sozialisiert werden und es wird viel Erziehungsarbeit in sie investiert. So wurde schon aus manchem „Rüpel“ ein umgänglicher und „alltagstauglicher“ treuer Gefährte.